Fahrzeugdetails | Taktische Bezeichnung | KLF |
|---|---|---|
Funkrufname | PUMPE Echsenbach | |
Autotyp | Mercedes Sprinter | |
Aufbau | Rosenbauer | |
Erstzulassung | 1999/02 | |
Am 15.12.2025, 22:24 Uhr wurde die FF Echsenbach von Florian NÖ zu einer PKW-Bergung auf der L 67 alarmiert. Um 22:27 Uhr rückten 3 Fahrzeuge zum Einsatzort aus. Nächst Strkm. 8,0 war ein PKW in den Graben gerutscht. Die Bergung erfolgte mittels Seilwinde und konnte der Lenker des Fahrzeuges die Fahrt anschließend selbständig fortsetzen. Einsatzende: 23:10 Uhr
Am 27.10.2025, 07:01 Uhr, wurde die FF Echsenbach von Florian NÖ zu einer Fahrzeugbergung auf der B 36, zwischen Kleinpoppen und Vitis alarmiert. Um 07:04 Uhr rückten 2 Fahrzeuge zum Einsatzort aus. Die zuvor verständigte FF Kaltenbach war bereits vor Ort und hatte die Unfallstelle gemeinsam mit der Polizei abgesichert. Der PKW war nach einer Kollison mit einem Wildschwein nicht mehr fahrbereit. Das Fahrzeug wurde mittels Teleskopladers eines Landwirtes auf den Abschleppanhänger gestellt und dann in weiterer Folge gesichert abgestellt. Einsatzende: 08:15 Uhr
Die Letzte Monatliche Übung beschäftigte sich mit der Wasserentnahme aus Bächen im Einsatzgebiet.
Unter der Übungsleitung von OLM Thomas Pöltner mussten die Teams von HLF3, HLF2- WB und KLF zwei Aufgaben erfüllen.
Aufgabe eins bestand darin so schnell wie möglich aus einem Bach, der wenig Wasser führt, Wasser zu bekommen und am Strahlrohr mindesten 4 Bar Druck erreichen.
Aufgabe zwei war es an einer anderen Stelle so viel Wasser wie möglich (je nach Pumpenleistung) zu bekommen.
Die Aufgaben wurden gut gelöst und so manch neue Erkenntnis gewonnen.
Am Abend des 17. März wurden wir von einem Feuerwehrjugendmitglied verständigt, dass sich An der Bahn, an der Einsatzgebietsgrenze zu Schwarzenau, ein Verkehrsunfall ereignete. Kurz darauf, um 18:30 Uhr, rückten wir schließlich mit drei Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Bei der Unfallstelle wurde klar, dass das Fahrzeug im Brückengeländer verkeilt war und sich keine Person mehr im Pkw befindet. Die Unfallstelle wurde abgesichert, das Auto mittels Seilwinde geborgen, abtransportiert und gesichert abgestellt. Weiters haben wir das Rote Kreuz bei der Betreuung der verletzten Person unterstützt. Abschließend konnten wir um 19:55 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Wir danken dem Roten Kreuz Allentsteig und der Polizei Schwarzenau für die gewohnt gute Zusammenarbeit.
Am 26. Oktober 2024 fand wieder unsere jährliche Übung im Areal der Firma Hartl Haus statt. Thema war die sehr realistische Einsatzsituation eines Brandes in der Möbeltischlerei und stellte uns vor mehrere Herausforderungen.
Die Übungsannahme war, dass der Brandmelder in der Möbeltischlerei anschlug und wir dadurch alarmiert wurden. Bei der Zufahrt wurde der Einsatzleiter darüber informiert, dass sich 5-6 Personen noch im Gebäude befinden müssten. Der erste Atemschutztrupp legte umgehend eine Schlauchleitung über das Treppenhaus in den Furnierboden. Durch ihren schnellen und gezielten Einsatz konnten sie mehrere vermisste Personen retten und in Sicherheit bringen.
Parallel dazu arbeitete ein zweiter Atemschutztrupp daran, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Als Brandherd konnte schnell eine CNC-Fräse im Erdgeschoß festgestellt werden. Im Anschluss ging ein dritter Atemschutztrupp in die Halle, um nach weiteren möglichen Vermissten zu suchen und die Einsatzlage weiter abzusichern.
Ein unerwartetes Szenario stellte sich währenddessen im angrenzenden Lagerbereich dar, wo ein Staplerfahrer eine Person übersah, die dadurch unter schweren Platten eingeklemmt wurde. Diese Person galt es mit Hilfe von Hebekissen zu befreien.
Die gesamte Übung verlief ohne Komplikationen und ermöglichte uns, unser Vorgehen im Einsatzfall zu verbessern und die Räumlichkeiten in der Firma Hartl Haus besser kennenzulernen.
Anschließend fand eine ausführliche Übungsbesprechung, in der die gewonnenen Erkenntnisse diskutiert und Verbesserungsvorschläge erarbeitet wurden, statt. Abschließend bekamen wir im Gasthaus Klang eine Jause, die dankenswerterweise von der Firma Hartl Haus übernommen wurde.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und TeilnehmerInnen für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft, sowie an die Firma Hartl Haus für die Bereitstellung der Übungsräume.
Vergangenes Wochenende wurde die Marktgemeinde Echsenbach – wie weite Teile ganz Österreichs – von einem Jahrhunderthochwasser heimgesucht.
Aufgrund der kritischen Prognosen der Wetterdienste ergriff die Freiwillige Feuerwehr Echsenbach bereits am Freitag erste vorbeugende Maßnahmen. So wurden zum Beispiel Sandsäcke gefüllt und Lagebesprechungen durchgeführt. Ab den Samstag-Morgenstunden war das Feuerwehrhaus rund um die Uhr besetzt.
Im Laufe des Samstags spitzte sich die Lage aufgrund der enormen Regenmengen und Sturmböen zu: in Echsenbach und vor allem der KG Gerweis trat der Aubach über die Ufer. Erste Bäume stürzten auf Straßen im Gemeindegebiet und mussten von FF-Mitgliedern entfernt werden. Sicherungsmaßnahmen von Gebäuden mit Sandsäcken wurden getroffen. In den Abendstunden verschärfte sich die Lage vor allem entlang der Gewässer. Mehrere Straßensperren waren die Folge. Das Wohnhaus „An der Bahn 1“ Richtung Schwarzenau war zeitweilig von der Außenwelt abgeschnitten. Die Bewohner blieben nach Rücksprache mit Bürgermeister und dem Einsatzleiter der Feuerwehr jedoch im Gebäude.
Insgesamt wurden rund 1.200 Sandsäcke seitens der FF Echsenbach ausgegeben und die Mitglieder rückten zu mehr als 40 Einsätzen im Gemeindegebiet von Echsenbach und Schwarzenau aus. In Schwarzenau lag der Fokus vor allem auf Sicherungs- und Schutzmaßnahmen an einer Trafostation.
Die Freiwillige Feuerwehr Echsenbach bedankt sich an dieser Stelle bei allen freiwilligen Helfern und auch für die Versorgung seitens einiger Bürger mit Speis und Trank.
Bürgermeister Josef Baireder: „Wir haben am vergangenen Wochenende eine noch nie dagewesene Katastrophensituation erlebt. Mit Niederschlagswerten von mehr als 200 Litern am Quadratmeter allein bis Sonntagmittag sowie Sturmböen waren vor allem unsere Blaulichtorganisationen gefordert. Trotz allem sind wir hier in unserer Gemeinde aber noch relativ glimpflich davongekommen und es gibt keine größeren Schäden. Gott sei Dank sind vor allem keine Personen zu Schaden gekommen. Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern der Einsatzkräfte und den vielen freiwilligen Helfern für ihre hervorragende Arbeit und ihr Engagement. Euer Einsatz ist von unschätzbarem Wert für unsere Bevölkerung! Wir hoffen jetzt auf eine Entspannung der Lage durch die angekündigte Wetterbesserung.“